Die politische Lage in Kenia spitzt sich seit Monaten zu. Die Regierung unter Präsident Ruto regiert mit harter Hand. Polizeiterror, Entführungen und staatlich organisierte Gewalt bestimmen den Alltag [1]. In Nairobi herrscht praktisch Belagerungszustand. Polizei patrouilliert, Strassensperren blockieren Wege, und erstmals setzt die Regierung sogar Militär gegen unbewaffnete Demonstranten ein.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Bis Ende 2024 starben mindestens 65 Demonstranten durch Polizeigewalt. Über 1.500 Menschen landeten rechtswidrig im Gefängnis, 89 wurden entführt – viele bleiben bis heute verschwunden [1]. Allein am 8. Juli 2025 meldeten Menschenrechtsorganisationen 31 Tote, 107 Verletzte und 532 Festnahmen bei den sogenannten Saba-Saba-Protesten [2].
Warum riskieren so viele Menschen ihr Leben bei den Protesten?
Die Menschen protestieren nicht ohne Grund. Sie kämpfen gegen extreme Armut und Ungerechtigkeit. Die Jugendarbeitslosigkeit erreicht alarmierende 67 Prozent [3]. Wer Arbeit findet, muss sich meist mit unsicheren Jobs im informellen Sektor zufriedengeben – das betrifft 85 Prozent aller Beschäftigten [3].
Die Proteste entzündeten sich zunächst an geplanten Steuererhöhungen. Diese hätten besonders die ärmeren Bevölkerungsschichten getroffen, die bereits unter hoher Inflation leiden [2]. Das Finanzgesetz von 2024 sah Steuererhöhungen auf lebenswichtige Güter vor:
Dieses Gesetz – auf Druck des Internationalen Währungsfonds verabschiedet – sollte die hohe Staatsverschuldung bekämpfen. Kenias Schulden belaufen sich mittlerweile auf über 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts [1].
Die wirtschaftlichen Folgen der Unruhen treffen die Ärmsten am härtesten. Bei den Protesten wurden zahlreiche Geschäfte geplündert und niedergebrannt. Damit verloren viele Familien ihre ohnehin schon prekäre Existenzgrundlage [2]. Die Kurse an der Nairobi Securities Exchange (die führende Wertpapierbörse in Kenia) büsste während der Proteste etwa 500 Millionen US-Dollar an Wert ein [4].
Besonders dramatisch gestaltet sich die Lage in den Armenvierteln wie Kibera und Mathare. Hier leben die Menschen dicht gedrängt unter schwierigsten Bedingungen [5]. Die politische Instabilität verschärft ihre Notlage zusätzlich.
Mehr als ein Viertel der kenianischen Bevölkerung lebt in extremer Armut mit weniger als 2,15 US-Dollar pro Tag [6]. Die Ernährungssituation hat sich dramatisch verschlechtert: Etwa 5,4 Millionen Menschen sind von Hunger bedroht, besonders im Norden und Nordwesten des Landes [7].
Wie überlebt man in solchen Zeiten?
In Kibera, dem grössten Slum Nairobis, kämpfen die Menschen täglich ums Überleben. Kinder können nicht zur Schule gehen, weil ihre Eltern das Schulgeld nicht mehr bezahlen können. Viele Schulen schicken Kinder früher in die Ferien, weil kein Geld für Lebensmittel vorhanden ist [8].
Die wirtschaftliche Erholung nach der Corona-Pandemie stockt. Hohe Staatsschulden und Preisschocks bei Importgütern erschweren die Situation. Der Klimawandel mit längeren Trockenzeiten und Dürren verschärft die Probleme zusätzlich [7][8].
In Krisenzeiten vergessen wir oft diejenigen, die am meisten leiden. Doch gerade jetzt brauchen die Menschen in Kenias Armenvierteln unsere Unterstützung. Die internationale Gemeinschaft kann nicht wegschauen, wenn ein Land im Chaos versinkt.
Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Kenia zielt darauf ab, wirtschaftliche Entwicklung zu ermöglichen und Armut nachhaltig zu verringern [7]. Doch staatliche Hilfe allein reicht nicht aus. Besonders lokale Projekte wie Schulen in den Slums leisten unverzichtbare Arbeit für die Zukunft der Kinder.
Was kann Deine Spende bewirken?
Bildung bleibt der Schlüssel für eine bessere Zukunft. In der KidstarAcademy, unserer Schule im Slum von Kibera, bieten wir Kindern einen sicheren Ort zum Lernen – auch und gerade während der politischen Unruhen. Mit Deiner Unterstützung können wir:
Mit 60 Franken ermöglichst Du einem Kind einen Monat Schulbesuch inklusive Mahlzeiten. Davon profitiert die ganze Familie.
Trotz der schwierigen Umstände geben die Menschen in Kibera nicht auf. Sie organisieren sich, helfen einander und kämpfen für eine bessere Zukunft.
Eine Lehrerin unserer Schule berichtet: Die Kinder kommen hungrig zum Unterricht. Viele haben nachts Schüsse und Schreie gehört. Trotzdem wollen sie lernen. Sie wissen, dass Bildung ihr einziger Weg aus der Armut ist.
Die Jugendlichen in Kibera beteiligen sich an den Protesten, weil sie keine Perspektive sehen. Die Jugendarbeitslosigkeit treibt sie auf die Strasse [3]. Mit Bildungsprojekten können wir ihnen eine Alternative bieten.
Jetzt ist Deine Hilfe gefragt. Mit einer Spende für unsere Schule im Slum von Kibera leistest Du einen direkten Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation der Ärmsten.
Spende jetzt für die Zukunft Kenias
Deine Spende kommt direkt bei den Kindern an. Wir arbeiten mit lokalen Partnern zusammen, die auch in Krisenzeiten vor Ort bleiben und helfen.
Spende jetzt online
Die politische Krise in Kenia wird nicht über Nacht verschwinden. Die Menschen in den Armenvierteln brauchen langfristige Unterstützung. Mit Deiner Hilfe können wir dafür sorgen, dass Kinder trotz Unruhen, Gewalt und wirtschaftlicher Not eine Chance auf Bildung und damit eine bessere Zukunft haben.
Während die politischen Spannungen andauern, dürfen wir die Schwächsten der Gesellschaft nicht vergessen. Deine Spende macht gerade jetzt den entscheidenden Unterschied im Leben eines Kindes in Kibera.
Disclaimer: Dieser Text wurde mit Hilfe von KI recherchiert und aufbereitet.