Informationen zum aktuellen 
LKW-Unglück

Am frühen Morgen des 9. Juli 2026 ereignete sich eine verheerender Unfall auf dem Gelände unserer Schule im Slum von Kibera (Nairobi). Ein Lastwagen kam von der angrenzenden Autobahn ab, durchbrach das Areal und beschädigte die drei neuesten Klassengebäude stark.

Was ist geschehen?

Recht früh am Donnerstag Morgen, 06:40 Uhr, kam ein schwerer Lastwagen von der Autobahn ab und donnerte steil in unser Schulgelände. 
Drei Klassenräume und alles was darin war wurde stark beschädigt. Das massive Wächterhäuschen (links im Bild) liegt in Trümmern und auch die dort verlegten Wasserleitungen sind komplett zerstört. 

Der Lastwagen wurde abtransportiert

Die Ladung des Lastwagens bestehend aus Sand und Zement wurde sehr schnell von jungen Männern "entfernt". Der LKW selber wurde mit schwerem Gerät von der Unfallstelle geschleppt. 

Retten was zu retten ist

Schülerinnen und Schüler helfen dabei Material und Möbel aus den beschädigten Räumen zu retten. 25 Schultische und etwa 50 Stühle sind so stark beschädigt, dass sie ersetzt werden müssen. Besonders stark gelitten haben auch die Hefte und Bücher der Kinder, die in den Räumen gelagert wurden. Durch den Aufprall wurden auch mehrere Wasserleitungen beschädigt und das Wasser setzte den Schulbüchern stark zu.

Wie geht's weiter?

Der Unterricht der drei Klassen findet improvisiert in einem kleinen umgenutzten Zimmer, dem Computer-Raum und der Wellblech-Esshalle statt. 
Auf der dem Pausenplatz zugewandten Seite sehen die Häuser fast unbeschädigt aus. Auch wenn dieser Schein trügt, für die Schüler:innen ist nächste Woche Prüfungswoche und der Alltag holt die Mädchen und Buben schnell wieder ein. 
Mit Ihrer Hilfe werden wir das Gelände noch besser absichern und die Räume überprüfen und dann entscheiden, wie sie am besten wieder hergestellt werden können. 

Die Planung beginnt

Nach dem der erste Schock verarbeitet ist, läuft die Planung für die Instandsetzung der Klassenzimmer. Im Moment dürfen wir aus Versicherungsgründen noch nichts verändern, aber die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. 

Schutzwall begonnen

Die Arbeiten zum Schutz des Areals haben begonnen. Mit Gabionen (Gitterkörben gefüllt mit Steinen) wird entlang der Grenze unseres Areals ein massiver Schutzwall errichtet. Das geht schnell und lässt sich kostengünstig umsetzen.

Ihre schnelle Hilfe, macht es möglich, dass die Kinder weiterhin eine liebevolle Betreuung haben können.

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